Am vergangenen Freitag startete die 2. Herren mit einem Heimspiel 
gegen die dritte Mannschaft vom SV Eintracht Osnabrück in die neue 
Saison. Nach intensiven fast 100 Minuten bei teilweise strömendem 
Regen stand am Ende ein 2:2, bei dem vor allem auf Bissendorfer 
Seite viele nicht wussten, was sie davon halten sollten.

Die in weiß spielenden Bissendorfer starteten mit optischen Vorteilen 
in die Partie, schafften es aber in den ersten 30 Minuten nicht in 
Front zu gehen, da teilweise gute Chancen liegen gelassen wurden. 
Häufig scheiterten sie jedoch an der Genauigkeit und am Tempo im Spiel 
nach vorne. So kam es, dass die Gäste in der 32. Minute mit einem 
nicht unhaltbaren Fernschuss in Führung gingen und den Spielverlauf 
ein wenig auf den Kopf stellten.

Der zweite Durchgang startete dagegen sehr vielversprechend.  In der 
49. konnte Nils Kanke nach Zuspiel von Mirco Kleine seinen 
Rechtsschuss mit etwas Glück im Tor unterbringen. In der Folgezeit 
schien sich das Spiel zu drehen, doch beim vermeintlichen 
Führungstreffer von Sven Seifert entschied der Schiedsrichter auf 
Handspiel. So kam es wie so häufig im Fußball. Nach einer gegnerischen 
Ecke lenkte ein Akteur der Heimmannschaft den Ball per Kopf unhaltbar 
ins eigene Netz. Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich ein Spiel auf 
ein Tor, bei dem sich der Gastgeber erst in der Nachspielzeit mit 
einem Kopfballtor von Niklas Weikert nach einer der unzähligen Ecken 
belohnen konnte.  Kurz zuvor stand bei einem Elfmeter von Kapitän 
Kleine noch der Querbalken im Weg.

Am Ende steht ein Punkt auf dem Konto der Heimmannschaft, mit dem man 
aufgrund der Fülle an guten Chancen eigentlich nicht zufrieden sein 
kann. Durch den Ausgleich in der Nachspielzeit war aber dieses Mal 
nicht mehr drin.

So fährt man am nächsten Sonntag zum Schölerberg, damit zur geliebten 
Zeit morgens um 11 Uhr gegen die zweite Mannschaft vom SC Portugues 
der erste Sieg eingefahren werden kann.  Auch dort würde sich die 
Mannschaft wieder auf die großartige Unterstützung der Fans freuen, 
die am Freitag auch einen kleinen Anteil am letztlich glücklichen Ende 
hatten.

Von Mirco Kleine

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